Login für Fachbetriebe
☎ +49 421 14629952 💬 WhatsApp ✉ info@terrassendach-gurus.de Mo. - Fr.: 09:00 - 18:00
Terrassendach-Gurus

Terrassendach Markise: Montage oben oder unten?

Veröffentlicht am 13.09.2026

Wer ein Terrassendach mit Glaseindeckung oder Alu-Flachdach plant oder bereits besitzt, stößt fast zwangsläufig auf die Frage nach der richtigen Beschattung. Kommt die Markise auf das Dach oder darunter? Diese Entscheidung wirkt auf den ersten Blick wie eine reine Geschmacksfrage, ist aber technisch relevant. Sie beeinflusst, wie heiß es unter dem Dach im Sommer wird, wie oft Sie die Markise bei Wind einfahren müssen und wie viel Sie am Ende bezahlen.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die richtige Lösung hängt von der Dachkonstruktion, der Ausrichtung zur Sonne, der Windexposition Ihres Grundstücks und Ihrem Budget ab. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen die Unterschiede beider Montagearten, nennt Kosten als Spannen und erklärt, worauf Sie bei Statik und Genehmigung achten sollten.

Zwei Montagearten mit unterschiedlicher Wirkung

Bei der sogenannten Aufdachmarkise liegt das Beschattungssystem oberhalb der Dachfläche, meist bei Glasdächern. Die Markise fährt schräg über das Glas und blockt die Sonne, bevor sie überhaupt auf die Scheibe trifft. Bei der Unterglasmarkise oder Markise unten hängt das System an der Unterkonstruktion, also innerhalb des überdachten Bereichs, unterhalb des Glases oder der Aluplatten.

Der Unterschied klingt banal, hat aber Folgen für die Physik des Systems. Eine Markise, die über dem Glas liegt, verhindert, dass sich die Luft zwischen Dach und Terrassenboden überhaupt erst aufheizt. Eine Markise unter dem Dach schattiert zwar die Sitzfläche, das Glas darüber heizt sich aber trotzdem auf und gibt Wärme nach unten ab.

Die Aufdachmarkise: Beschattung von oben

Diese Variante wird meist zusammen mit einem Glasdach verkauft oder nachgerüstet, wenn der Hitzestau unter Glas zum Problem wird. Sie liegt sichtbar auf der Dachfläche und lässt sich in der Regel elektrisch aus- und einfahren.

Wer viel Wert auf ein angenehmes Raumklima unter dem Terrassendach legt und das Glasdach vor allem als Regenschutz nutzt, fährt mit dieser Lösung meist besser. Der Aufpreis rechnet sich vor allem bei südlich oder westlich ausgerichteten Terrassen mit voller Sonneneinstrahlung am Nachmittag.

Die Unterglasmarkise: Beschattung von unten

Hier hängt die Markise unterhalb der Dachkonstruktion und schattiert direkt die Sitzfläche. Diese Lösung ist konstruktiv einfacher, oft auch nachträglich montierbar, wenn bereits ein Terrassendach ohne Beschattung steht.

Diese Variante eignet sich gut, wenn in erster Linie Blendschutz und Sichtschutz gefragt sind, weniger die komplette Reduktion der Hitze. Bei Aluminium-Flachdächern ohne Glasanteil ist sie ohnehin die einzig sinnvolle Option, da es kein Glas gibt, das sich aufheizen könnte.

Lamellendach als dritte Option

Neben der klassischen Markise gibt es die Möglichkeit, statt eines festen Glasdachs oder zusätzlich zu einer Terrassenüberdachung ein motorisiertes Lamellendach aus Aluminium einzusetzen. Die Lamellen lassen sich stufenlos verstellen, von komplett geschlossen bis vollständig geöffnet.

Der Vorteil liegt in der Robustheit: Aluminiumlamellen unterliegen keinem Stoffverschleiß, sind bei richtiger Statik deutlich winddichter als eine Markise und lassen sich mit Regensensoren koppeln, die bei Niederschlag automatisch schließen. Der Nachteil ist der Preis, der über dem einer klassischen Markisenlösung liegt, sowie der höhere Wartungsaufwand bei der Mechanik.

Für Terrassen, die stark der Witterung ausgesetzt sind, etwa an exponierten Lagen mit häufigem Wind, ist ein Lamellendach oft die langlebigere, wenn auch teurere Alternative zur textilen Markise.

Statik und Genehmigung: das sollten Sie vorher klären

Jede zusätzliche Beschattung erhöht die Windlast auf die Dachkonstruktion, besonders bei der Aufdachvariante. Bevor Sie sich für ein System entscheiden, sollte ein Fachbetrieb prüfen, ob die vorhandene oder geplante Unterkonstruktion die zusätzliche Last trägt. Das betrifft vor allem Pfostenquerschnitte, Verankerung im Boden und die Schneelastzone Ihrer Region.

Ob eine Baugenehmigung nötig ist, hängt vom Bundesland, der Größe der Anlage und teils von der Nähe zur Grundstücksgrenze ab. Bei nachträglich montierten Markisen an bestehenden Terrassendächern ist häufig keine gesonderte Genehmigung erforderlich, das sollten Sie aber im Einzelfall mit dem zuständigen Bauamt und dem ausführenden Betrieb klären, bevor Sie eine Bestellung aufgeben.

Kosten im Überblick

Verlässliche Preise lassen sich nur über einen konkreten Angebotsvergleich ermitteln, da Breite, Ausfahrlänge, Motorisierung, Stoffqualität und Marke stark variieren. Als grobe Orientierung: Eine Unterglasmarkise kostet je nach Ausführung und Anbieter häufig zwischen 100 und 250 Euro pro Quadratmeter Beschattungsfläche. Eine Aufdachmarkise liegt je nach Windwiderstandsklasse und Antrieb meist zwischen 150 und 400 Euro pro Quadratmeter. Ein motorisiertes Lamellendach bewegt sich je nach Größe und Ausstattung häufig zwischen 400 und 900 Euro pro Quadratmeter.

Diese Spannen sind grobe Richtwerte und ersetzen keinen individuellen Kostenvoranschlag. Nur ein Vergleich mehrerer geprüfter Fachbetriebe vor Ort zeigt, was für Ihr konkretes Dach, Ihre Terrassengröße und Ihre Wunschausstattung tatsächlich anfällt.

Ablauf: So gehen Sie strukturiert vor

Praxistipps aus dem Alltag

Die Entscheidung zwischen Markise oben oder unten hängt letztlich von Ihrem Dachtyp, Ihrer Sonnenlage und dem, was Ihnen wichtiger ist: maximaler Hitzeschutz oder ein günstigerer Einstiegspreis mit etwas mehr Restwärme unter dem Dach. Holen Sie sich für Ihre konkrete Situation Angebote von mehreren geprüften Fachbetrieben ein und lassen Sie die Statik vor Ort prüfen, bevor Sie sich festlegen.

Weiterführende Links

Häufige Fragen

Bringt eine Markise unter dem Glasdach überhaupt noch etwas, wenn es trotzdem heiß wird?

Ja, sie reduziert Blendung und direkte Sonneneinstrahlung auf die Sitzfläche deutlich. Die Luft zwischen Glas und Markise heizt sich aber weiterhin auf, weshalb es an sehr heißen Tagen wärmer bleibt als bei einer Aufdachlösung. Wer maximalen Kühleffekt will, sollte eher zur Aufdachmarkise oder zum Lamellendach tendieren.

Brauche ich für eine Aufdachmarkise eine Baugenehmigung?

Das hängt vom Bundesland, der Größe der Anlage und der Lage zur Grundstücksgrenze ab. Bei nachträglicher Montage an einem bestehenden Terrassendach ist oft keine gesonderte Genehmigung nötig, verlässlich klärt das aber nur eine Rückfrage beim örtlichen Bauamt oder Ihrem Fachbetrieb.

Was ist günstiger, eine Markise oder ein Lamellendach?

Eine klassische Markise ist in der Anschaffung meist günstiger, ein Lamellendach kostet je nach Ausführung deutlich mehr, ist dafür aber robuster und wetterunabhängiger. Welche Lösung sich für Sie lohnt, zeigt am ehesten ein Vergleich konkreter Angebote mehrerer Fachbetriebe.

Welche Terrassenüberdachung planen Sie?

✓ Nur geprüfte Fachbetriebe
✓ Kostenlos & unverbindlich

Wo soll die Überdachung entstehen?

Wohin dürfen wir die Angebote senden?

Welche weiteren Maßnahmen planen Sie in den nächsten 24 Monaten? (optional)

Der Gurus-Verbund

Spezialisierte Portale rund um Haus, Wohnen, Energie und Vorsorge – ein Verbund, viele Fachbereiche.

HIER
⛱️

Terrassendach-Gurus

Terrassenüberdachungen.

Zum Portal →
📦

Umzugs-Gurus

Portal rund um Umzüge.

Zum Portal →
🪜

Treppenlift-Gurus

Sitz-, Kurven- oder Außenlift.

Zum Portal →
🚿

Barrierefreies-Bad-Gurus

Rund um barrierefreie Bäder.

Zum Portal →
🤝

Pflege-Gurus

Pflege & Betreuung zu Hause.

Zum Portal →
🏡

24h-Pflege-Gurus

24-Stunden-Betreuung zu Hause.

Zum Portal →
🏡

Leibrente-Gurus

Immobilie verrenten & wohnen bleiben.

Zum Portal →
🏷️

Immobilienbewertung-Gurus

Immobilie kostenlos bewerten lassen.

Zum Portal →
🏥

Pflegeimmobilien-Gurus

Pflegeimmobilie als Kapitalanlage.

Zum Portal →
🐛

Schädlingsbekämpfung-Gurus

Kammerjäger für Ihr Zuhause.

Zum Portal →
🌡️

Wärmepumpe-Gurus

Rund um Wärmepumpen.

Zum Portal →
☀️

Photovoltaik-Gurus

Solarstrom & Speicher.

Zum Portal →
🏠

Dach-Gurus

Dachdecker & Dachsanierung.

Zum Portal →
🪟

Fenster-Gurus

Fenster, Türen & Rollläden.

Zum Portal →
🪴

Wintergarten-Gurus

Wintergärten & Verglasung.

Zum Portal →
💡

Energieberatung-Gurus

Energieberater finden & vergleichen.

Zum Portal →
🧱

Dämmung-Gurus

Fachbetriebe für Dämmung.

Zum Portal →
🔥

Heizungs-Gurus

Heizungstausch & Fachbetriebe.

Zum Portal →
🛁

Badsanierung-Gurus

Bad sanieren & Fachbetriebe vergleichen.

Zum Portal →
🏛️

Fassaden-Gurus

Fassade sanieren, streichen, verkleiden.

Zum Portal →
💧

Kellerabdichtung-Gurus

Feuchter Keller? Abdichtung vergleichen.

Zum Portal →
🍄

Schimmel-Gurus

Schimmel erkennen & fachgerecht sanieren.

Zum Portal →
📜

Erbschaftsimmobilien-Gurus

Immobilie geerbt? Verkauf & Bewertung.

Zum Portal →
🆘

Hausnotruf-Gurus

Hausnotruf für mehr Sicherheit zu Hause.

Zum Portal →
🧺

Haushaltsauflösung-Gurus

Haushalt auflösen: Anbieter vergleichen.

Zum Portal →
🚪

Wohnungsauflösung-Gurus

Wohnung leer übergeben, besenrein.

Zum Portal →
🧹

Entrümpelung-Gurus

Keller, Dachboden, Garage entrümpeln.

Zum Portal →

Terrassendach-Fachbetriebe in ganz Deutschland

Wir vermitteln Fachbetriebe für Terrassenüberdachungen in allen 16 Bundesländern — über 2.800 Städte abgedeckt.

Baden-Württemberg476 StädteBayern530 StädteBerlin1 StädteBrandenburg106 StädteBremen2 StädteHamburg1 StädteHessen254 StädteMecklenburg-Vorpommern46 StädteNiedersachsen299 StädteNordrhein-Westfalen371 StädteRheinland-Pfalz126 StädteSaarland50 StädteSachsen155 StädteSachsen-Anhalt59 StädteSchleswig-Holstein97 StädteThüringen61 Städte